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Peter Heinig
4. TopMath-Jahrgang (WS 2007/08)


Mentor: Prof. Dr. Anusch Taraz
Technische Universität München

BiographieBiographie

01/2012 - 03/2012 Forschungsaufenthalt
Trimester "Geometry and Analysis of Surface Group Representations", Forschungsthemen: zufällige Simplizialkomplexe, singuläre Vorzeichenmatrizen
Institut Henri Poincaré, Paris, Frankreich
10/2008 - 02/2010 Master of Science with Honours in Mathematik
Schwerpunkt: Graphentheorie
TU München
seit 10/2008 Promotionsstudium Mathematik
Arbeitsgebiet: Beziehungen zwischen Algebra und Kombinatorik, Extremale Kombinatorik
TU München
10/2007 - 10/2008 Bachelor of Science in Mathematik
Schwerpunkt: Algebra, Extremale Kombinatorik
TU München
10/2005 - 10/2007 Vordiplom Mathematik
Nebenfach: Informatik
TU München
06/2005 Abitur Gymnasium Oberhaching

Stipendien und Auszeichnungen

  • TopMath Study Award (2008)
  • TopMath Presentation Award (2007, 2009)
  • Stipendium des Max Weber-Programms (11/2007 - 03/2010)
  • Stipendium von e-fellows.net (seit 11/2007)
  • Deutsche SchülerAkademie (2004)

ForschungsinteressenForschungsinteressen

Im vorigen Jahrhundert erwies es sich, dass das "non facit saltus" der frühen Wissenschaft zwar eine gute allgemeine Beobachtung am Meso- und Makrokosmos, jedoch keine allgemeingültige Wahrheit ist: Die Natur ist springlebendig und lässt Komplexes aus Einfachem sprunghaft entstehen. Manche dieser Sprünge scheinen keine Ursache zu haben, für andere lassen sich logische Gründe erkennen.
Ich arbeite in einem Gebiet, das sprunghaftes, emergentes Verhalten in abstrahierten Situationen logisch zu erklären und vorauszusagen versteht, und das mir große, noch weitgehend ungenutzte erklärende Kraft in sich zu bergen scheint: In der extremalen Kombinatorik werden endliche Strukturen gewissen Zwängen unterworfen, und dann daraufhin untersucht, bis zu welchem Extrem diese Zwänge gesteigert werden müssen, damit die zugrundeliegende Struktur bestimmte Anomalien nicht mehr vermeiden kann. Wesentlich hierbei ist die Quantifizierung qualitativer Änderungen: Es geht nicht nur darum, dass etwas erzwungen ist (Ramseytheorie), sondern auch und gerade darum, bei welchen Werten der Systemparameter qualitative Sprünge erfolgen. Es zeigt sich dabei: A small difference of degree can make a difference of kind. Mathematische Hilfsmittel, die ich lerne und auf offene Fragen anzuwenden versuche, sind besonders solche, die zu Komplexitätsreduktion und Vergröberung befähigen: Algebraische Eigenschaften zugeordneter Polynome und Matrizen, asymptotische und probabilistische Sichtweisen, Dimensionsargumente in endlichdimensionalen Vektorräumen, Homologie und Homotopie, und das Regularitätslemma von Szemerédi.

Wissenschaftliche ArbeitenWissenschaftliche Arbeiten

  • P. Heinig, On prisms, Möbius ladders and the cycle space of dense graphs, Manuskript, 2011, arXiv:1112.5101 Pfeil, zur Veröffentlichung eingereicht.
  • P. Heinig, Chio condensation and random sign matrices, Manuskript, 2011, arXiv:1103.2717 Pfeil, zur Veröffentlichung eingereicht.
  • P. Heinig, Proof of the combinatorial nullstellensatz over integral domains in the spirit of Kouba, The Electronic Journal of Combinatorics 17(1) (2010), N14 Pfeil, 2010.
  • J.Böttcher, P. Heinig, A. Taraz, Embedding into bipartite graphs, SIAM Journal on Discrete Mathematics Pfeil, Vol. 24, No. 4 (2010), pp. 1215-1233.
  • P. Heinig, The Erdős bipartification conjecture is true in the special case of Andrásfai graphs, Manuskript, 2009, arXiV:0907.3928 Pfeil.
  • P. Heinig, Existence of a spanning cyclic ladder graph in balanced bipartite graphs with high minimum degree, Bachelor's Thesis, 2008.

Vorträge und KonferenzenVorträge und Konferenzen

11/2011 Magdeburg, Deutschland
30. Kolloquium über Kombinatorik, Vortrag
08/2009 Poznań, Polen
14th International Conference on Random Structures and Algorithms, Vortrag
03/2007 St. Petersburg, Russland
Joint Advanced Student School, Vortrag

Foto: Peter Heinig

 
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